Feuchtgebiete und die Illuminaten

Ich habe in der Zeit, in der ich mittlerweile im Club arbeite, schon viel erlebt. Sehr viel. Gestern wurde allerdings neue Clubgeschichte geschrieben. Etwas, das ich nur schwer in Worte fassen kann.

Bevor wir also mit dem Interessantem beginnen, ist es vielleicht vorher vorteilhaft zu wissen wie der Club eigentlich aufgebaut ist. Hierfür habe ich mithilfe meiner hohen Paint-Affinität eine grandiose Blaupause gezeichnet. Inwiefern Blaupause? Naja.. die Striche sind blau.

Blaupause

Nehmen wir uns einen kurzen Augenblick Zeit und lachen ein wenig über die Tatsache wie schlecht diese Zeichnung ist. Gelacht? Ok, sehr gut. Noch ein bisschen? Ok. Verständlich. Jetzt fertig? Ah, Perfekt.

Lvl 0 ist die Tanzfläche und liegt am tiefsten. Lvl 1 ist eine kleine Zwischenstufe. Lvl 2 ist dementsprechend noch ein wenig höher. Auf dieser Ebene sind für Gewöhnliche die Tische und Bänke. Das rote N ist der Notausgang und das kleine X, meine lieben Freunde – die vom Titel komplett in die Irre geführt wurden – ist der Ort des Geschehens. Am Rande der Tanzfläche. Gut sichtbar für jeden.

Mein guter Kollege Hatem und ich, machen also eine Bodenrunde – nochmal zur Erklärung: Bodenrunden werden am rechten Rand der Tanzfläche durchgeführt. Ein Kollege schiebt Leute zur Seite, der andere kehrt alle Glasscherben am Rand zusammen. Wir arbeiten uns also am rechten Rand vor, als Hatem plötzlich stehen bleibt und mich fragend anschaut. Vor uns sitzt eine junge Dame, Agathe ist ihr Deckname, und ein junger Herr, in diesem Fall unser guter, alter, Helmut. Herrlich dich wieder zu sehen!

Aber eine Sache hat uns dann doch ein wenig irritiert.. Agathes Hose war ein gutes Stück runtergezogen. Der erste Gedanke den wir hatten war, das Helmut, Agathe ein wenig.. nun ja.. zur Entspannung verhalf. Natürlich haben wir uns köstlich darüber amüsiert, bis Hatem eine verhängnisvolle Entdeckung machte: Unter Agathe bildete sich eine Pfütze… eine Pfütze die größer wurde.

Ich war vollkommen sprachlos, alles was ich tun konnte war es, den Kopf zu schütteln. Hatem rief völlig angewidert die Türsteher. Der Betriebsleiter versicherte mir, das er in 6 Jahren Clubgeschichte so etwas noch nie erlebt hat. Auf den Gesichtern der Gäste spiegelte sich Ekel, die meisten lachten allerdings und amüsierten sich köstlich. Die Dame hatte also da, am Rande der Tanzfläche Ihre Blase entleert. Humor auf allerhöchstem Niveau (keine Hautcreme).

Ich habe sehr viel darüber nachgedacht. Über diese subtile Nachricht. Agathe wollte uns daran erinnern wo wir herkommen, wo unsere Ursprünge waren und das wir zurück müssen. Zurück zu den Wurzeln, der Mammutjagd und dem öffentlichen entleeren der Körperflüssigkeiten. Meiner Meinung nach eine riesige Message, die uns dort übermittelt wurde. Was genau die Illuminaten übrigens damit zu tun haben, erklärt uns dann Galileo Mistery in der kommenden Folge.

Cheers!

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7 Dinge die du tun kannst wenn dir langweilig ist

Jeder kennt das: Du kommst gerade von einem Banküberfall nach Hause und das Adrenalin sinkt jetzt wieder zügig. Du findest dich also in einem, mit formloser Leere, gefülltem Loch wieder und du weißt nur Alkohol, harte Drogen oder der nächste kriminelle Coup können dich wieder raus holen. Aber verzweifle nicht, nimm die 9mm von deinem Kopf weg und hör mir zu. Nach diesen 7 Dingen wirst du dich sofort wieder lebendig fühlen und deiner Langeweile auf Wiedersehen sagen!

1. Spritze dir Zitronenwasser in die Augen!

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Am einfachsten ist es, wenn du dir ein kleines Parfümfläschchen nimmst. Presse jetzt einige Zitronen über der Parfümflasche aus. Das Zitronenwasser in den Augen frischt dich auf und das Parfüm sorgt dafür das du fantastisch riechst. Lächeln nicht vergessen!

2. Schmuggel eine Kuh in eine Boieng-747!

Cows graze in a field in front of a Swiss International Airlines plane parked on the tarmac at Zurich airport in Kloten

Nichts ist aufregender als eine lebende Kuh an den meist gesicherten Flughäfen der Welt vorbeizuschmuggeln. Es gibt sehr viele Ratgeber im Internet, die dir Tipps und Tricks verraten und dir noch ein paar Hinweise zu möglichen Utensilien, die du gebrauchen könntest, geben. Kleiner Bonus für richtige Adrenalin-Junkies: Platziere eine Bombe innerhalb der Kuh!

3. Töte einen Menschen!

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Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es wenige Dinge gibt die mehr Adrenalin erzeugen. Nie wieder wirst du dich so lebendig fühlen! Geh davon aus das die nächsten 3 Tage voller Adrenalin und ohne Langeweile verbracht werden. Sorge aber dafür das keine Zeugen in der Nähe sind.

4. Backe einen Kuchen!

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Backen entspannt und ist gleichzeitig eine Herausforderung. Nicht jeder Kuchen ist gut, man muss mit viel Konzentration an die Arbeit gehen. Online findest du etliche Portale die Rezepte anbieten. Probiere es einfach mal aus!

5. Gründe eine radikale Partei!

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Nichts erfüllt einen Menschen mehr, als die Erkenntnis, dass man etwas großes geschaffen hat. Warum nicht also eine ultra gewalttätige radikale Partei gründen? Du brauchst Quellen, Tipps oder Vorschläge? Dann ab in die Bibliothek und durchforste die Geschichtsbücher! Es gibt extrem viele gute Beispiele. Geheimtipp vom Autor: Spiel mit der Angst des Volkes. Das Volk liebt es wenn man mit ihrer Angst spielt. Frauen auch, das aber nur am Rande.

6. Starte einen Weltkrieg!

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Jetzt wo du deine ultra gewalttätige radikale Partei hast, ist der einzige nächste logische Schritt die Welt zu erobern. Starte also einen Weltkrieg und sorge dafür das jeder deinen Idealen folgt. Keine Gnade für die schwachen! Denk aber bitte daran, Russland nicht im Winter anzugreifen. Das hat noch nie gut geendet.

7. Spiel mit Playmobil!

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Auch Weltkriege werden langweilig, Playmobil ist immer für dich da und bewertet dich nicht. Playmobil spielt mit dir, auch wenn du Millionen von Menschen ermordet hast. Playmobil mag dich so wie du bist. Ja. Playmobil.

Cheers!

Warum man auf Toiletten kugelsichere Westen tragen sollte

Bei einem meiner früheren Jobs musste ich viel Reisen. Geschäftsmeetings und Seminaren waren über ganz Deutschland verstreut. Eines dieser Meetings fand in Ostfildern statt und einer meiner Kollegen, dessen Eltern in der Gegend wohnten, bot an das wir alle dort übernachteten. Wir waren eine Gruppe von 4 übermotivierten Jungs und deswegen kann man sich wahrscheinlich denken, das viele verrückte Sachen passiert sind. Bei der folgenden vorgefallenen Geschichte, kläre ich auch direkt die größte Frage der Menschheit: „Sollte ich auf der Toilette eine kugelsichere Weste tragen?“ auf dem 2. Platz ist „Warum habe ich immer noch keinen Affen?“ und Platz 3. geht an „Sind wir alleine im Universum?“.

Nach einer sehr harten Feiernacht und viel zu viel Alkohol, kamen wir schließlich wieder im Haus der Eltern von, nennen wir ihn an dieser Stelle mal Paul, an. Wir waren alle sehr stark alkoholisiert und trotz größter Bemühungen fiel uns das leise sein nicht ganz so einfach. Unsere größte Hürde war die Treppe, die uns in diesem Zustand wie der Mount Everest vorkam. Mehr als einmal sind wir wieder runtergerollt. Paul, der uns stetig, lachend daran erinnerte, dass wir doch leise sein sollten, war natürlich am lautesten. Herrlich.

Als wir dann alle unsere verdiente Nachtruhe erhielten, war das erste was ich am morgen sah, eine Marionettenpuppe die mich mit einer unglaublichen Mordlust und Hass in den Augen anstarrte. Ich wünschte ich könnte jeden morgen so aufwachen. Nachdem wir alle also einigermaßen wieder fit waren, machte sich Paul in die Küche auf und Schnitt ein wenig Käse. Ich war noch nicht vollkommen nüchtern, deswegen kann ich an dieser Stelle nicht mehr genau sagen warum er Käse schnitt, aber er tat es und verdammt nochmal er tat es gut!

Mein guter Freund Jörg, genoss gerade seine wohlverdiente Toilettenpause, als meinem Kollegen Marcel und mir eine unfassbar geniale Idee kam. An der Wand hing ein Luftgewehr und wir wollten Jörg ein bisschen erschrecken. Marcel empfahl mir einen Staubsauger – fragt nicht, wie gesagt wir waren betrunken – zu nehmen. Ich bestand allerdings auf das Luftgewehr und so nahm sich also Marcel den Staubsauger und richtete diesen geübt auf die Toilettentür. Ich knickte den lauf des Luftgewehres, damit es Luft pumpen konnte. im Lauf war eine Kugel, ich sah es nicht. Marcel schon. Nach einem coolen „Früher hab ich mit meinem Vater im Steinbruch auf Zielscheiben geschossen. Ich will mal wieder das Gefühl spüren.“ zielte ich auf die Tür und drückte ab. Zu meiner Überraschung war nun ein kleines Loch in der Tür. Marcels Mund war komplett offen und er schaute mich mit einer Mischung aus Entsetzen und Belustigung an. Alles war totenstill. Mein erster Gedanke war: „Verdammt, die Druckluft ist ja unglaublich stark.“ Ich war nicht der hellste. Es dauerte einige Momente bis mir der Gedanke kam, dass da eine Kugel drin war.

Nachdem ich mich ein wenig beruhigt hatte wurde die Totenstille von einem freundlichen „HABT IHR GERADE AUF MICH GESCHOSSEN?!“ von Jörg unterbrochen. Dann mussten wir alle sehr hart lachen. Ein Problem bestand allerdings noch: Was sollten wir Paul, der immer noch unten Käse, Wurst oder irgendwas in der Richtung schnitt, machen? Wir entschlossen uns, ihm die Wahrheit zu sagen. Ich dachte er würde mich umbringen, allerdings war alles nach lautem lachen und einem „Ihr seid doch einfach nur behindert.“ wieder gut.

Jetzt zur Frage mit den kugelsicheren Westen: Wenn ihr wisst das ich euch besuche und ihr eine Waffe an der Wand hängen habt – ach nicht mal das. Zieht einfach ne kugelsichere Weste an, wenn ich da bin. Ist besser so.

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Cheers!

Raubüberfälle bei McDonalds

Im Dorf hat man nicht viel zu tun. Die Läden sind um acht, maximal zehn Uhr zu. Es gibt wenige oder keine Kneipen. Um elf ist das Dorf Tod, auch wenn man noch Tatendrang hat. So wie an einem Abend, als ich mit meinem ehemaligen Freund, Daniel sinnlos durch die Stadt fuhr. Wir hielten irgendwann an und haben noch ein bisschen Musik gehört und geredet. Plötzlich kamen wir auf die Idee, maskiert in einen McDonalds zu laufen und Strohhalme zu stehlen. Wir fanden die Idee so unfassbar komisch, das wir uns gleich am nächsten Tag für den glorreichen Raubzug vorbereiteten. Wir hatten beide noch 3-Loch Sturmhauben zuhause, haben uns Holzfäller-Hemden angezogen und einen Jutebeutel, der mit Strohhalmen beklebt war, vorbereitet. Als nächstes haben wir die Umgebung abgesucht. War alles ruhig? Schließlich sollten wir einen der größten Raubzüge in der Geschichte der Menschheit starten. Alles war sauber. Niemand schien zu ahnen was bevorstand.

Wir postierten einen Freund innerhalb des McDonalds, kauften noch ein Baguette das als Waffe dienen sollte, warteten im Auto und atmeten noch einmal tief durch. Als wir noch einmal daran dachte, was für eine dämliche Aktion wir da starten würden, mussten wir beide lachen. Dann ging’s los.

Es ist merkwürdig wie anders man alles an einem bekannten Ort wahrnimmt, wenn man mit der Intention hingeht, etwas ‚gefährliches‘ zu tun. Kurz vor dem Eingang gab es einen blinden Punkt, von dem man innerhalb des Restaurants nicht nach draußen schauen konnte. Das war der Punkt an dem wir beide unsere Sturmhauben aufziehen würden. Vor dem Laden stand eine Frau und war am rauchen. Sie nahm Kenntnis von uns, sah dann aber wieder weg. Dann war der Zeitpunkt gekommen. Wir standen im blinden Punkt. Wir zogen beide gleichzeitig die Sturmhauben auf und liefen los, genau in dem Moment als die Frau uns wieder ansah. Ich werde nie wieder diesen Gesichtsausdruck vergessen. Mastercard vom feinsten.

„LOS! LOS! LOS!“ ich lief zur Kasse, Daniel blieb ein wenig abseits und ‚beschäftigte‘ die Geiseln mit dem Baguette. Ich stand vor der Kasse. Die Kassiererin hob ihre Arme. Ich packte mir ein paar Strohhalme. „Ich hab sie, raus hier!“ – „WOOOOH!“. Wir flohen. Wir rannten aus dem Laden, die Straße runter und zu dem vorher ausgemachten Treffpunkt. Wir lachten, die Sorgen der Welt kümmerten uns nicht. So eine lächerliche Aktion, so viel Adrenalin.

Am Straßenrand zählten wir die Beute. 7 Strohhalme, dann aßen wir das Baguette. Wir fühlten uns wie Könige. Als unser Freund uns traf, lies er uns wissen das die Aufnahme nicht funktioniert hatte. Wir waren am Boden zerstört. Das könnte es nicht gewesen sein. Wir fuhren nach Hause und beließen es vorerst dabei.

Aber unser Hunger nach Strohhalmen sollte wieder entflammen. Wir baten eine andere Freundin aufzunehmen. Aber wir konnten unmöglich wieder in den selben McDonalds laufen. Der nächste war 30 km weg. Perfekt. Wir fuhren also los. Gleicher Ablauf, gleiches Ergebnis. Keine vollendete Aufnahme.

Auf zum nächsten McDonalds, 10 km entfernt. Diesmal gab es einen anderen Aufbau. Um von unserem Parkplatz zum McDonalds zu kommen, mussten wir über eine Tankstelle laufen. Wir positionierten uns und liefen in den Laden. Alles passte. Zurück zum Wagen, natürlich maskiert, liefen wir wieder durch die Tankstelle. Hier muss ich sagen, dass der Wagen von Daniel des Öfteren Probleme mit der Elektronik hatte. Manchmal ging die Alarmanlage einfach so an. Wir standen also maskiert vor dem Wagen, Daniel schloss den Wagen auf. Die Alarmanlage ging los. Wir mussten laut lachen. Beim herausfahren sahen wir allerdings 2 Männer telefonieren, den Blick auf uns fokussiert. Wir haben uns nicht viel dabei gedacht. Die Aufnahme funktionierte übrigens wieder nicht.

2 Wochen später bekam Daniels Bruder einen Brief von der Polizei. Er war als Zeuge geladen, da der Wagen auf seinen Namen angemeldet war. Wir entschlossen uns, zur Polizei zu fahren und alles zu erklären. Was sollte schon passieren?

Dort angekommen, ging Daniel zuerst zum ‚Verhör‘. Ich saß draussen und wartete. Es vergingen 20, 30 und schließlich 60 Minuten. Langsam wurde ich nervös. Dann kamen beide raus, ich sah die Erschütterung in Daniels Gesicht. „Wir machen jetzt Fotos und brauchen Fingerabdrücke.“

What. The. Actual. Fuck.

Einmal lächeln! Nicht? Auch gut. Als nächstes ging ich in den Verhörraum. Auf dem Tisch stand eine Kaffeetasse mit dem Aufdruck „Unschuldige Menschen haben nichts zu verbergen.“ Ich verkneifte mir ein Lachen.

Dann fing der Polizist an mir zu sagen, dass genau zu dem Zeitpunkt als wir die McDonalds Nummer durchzogen, 2 andere Männer systematisch Tankstellen in dieser Region überfielen. 2 Männer. Selbe Größe. Selber Wagen. Selbe Farbe. Die Strohhalme die ich bei der Flucht in der Hand hielt, wurden richtigerweise als Waffe erkannt. Verdammt, sie wussten also was ich alles mit 6 Strohhalmen anrichten konnte. Das war übrigens die Ausbeute bei der letzten Nummer. Das Schicksal lachte höhnisch in unser Gesicht.

Da unsere Geschichten allerdings identisch waren, beließ es der Staatsanwalt bei einer Ordnungswidrigkeit. ‚Erregung öffentlichen Ärgernisses‘ – 35 € Strafe.

Worth it! Ich würde es jederzeit wieder tun!

Cheers!

7 Tipps um Frauen im Club aufzureißen

Es gibt viele Männer die sich schwer damit tun im Club Frauen aufzureißen oder gar überhaupt Kontakt aufzubauen. Um der Mehrzahl dieser Männer also zu helfen habe ich 7 todsichere Tipps zusammengestellt, mit der euch die Herzen der begehrten Nachtschwärmerinnen zu Füßen liegen werden.

1. Trink dir Mut an!

Jeder kennt die Situation: Man ist im Club und sieht eine begehrte Dame, hat aber nicht genug Mumm um sie anzusprechen. Aber das ist doch alles kein Problem, denn es gibt ja den Alkohol!

Schwinge dich also zur Bar und bestelle einmal die komplette Karte. Je mehr Alkohol, desto besser. Frauen lieben nichts mehr als einen Mann, der sie mit liebevoll gelallten Worten zu verzaubern versucht. Außerdem ist der Geruch von vielen Alkoholsorten im Atem ein absoluter Frauenmagnet.

2. Tanze Frauen an!

Du bist gefüllt mit Alkohol, riechst nach einer Mischung aus Tequila, Whiskey, Wodka und ein wenig Erbrochenem, sprichst keine normalen Sätze und trotzdem blitzt du ab? Mach dir nichts draus, ich hab ja noch 6 weitere Tipps! Versuchs doch mal mit tanzen! Ja, tanzen!

Der viele Alkohol in deinem Blut lässt dich Bewegungen auf dem Dancefloor ausführen, die vorher nicht möglich gewesen wären, also die optimale Vorlage um Frauenanzutanzen‘.

Vermeide es Kontakt mit der Frau aufzunehmen. Kein Blickkontakt. Kein Ansprechen. Kein lächeln. Nähere dich langsam von hinten und komm ganz nah an sie ran. Solltest du ihren Hintern an deinem Unterleib spüren ist es genau richtig. Fass jetzt ihre Hüften an. Du hast es geschafft!

3. Anstarren!

Wie? Doch nicht geschafft? Du hast nen Korb bekommen? Auch gar kein Problem! Dann versuch’s doch mal mit anstarren. Schau das begehrte Weibchen einfach so lange an, bis sie DICH anspricht. Fantastisch!

4. Schubsen lassen!

Ok, das anstarren hat also auch nicht funktioniert. Nicht verzagen mein junger Padawan, denn wofür gibt es Freunde? Lass dich von einem guten Kollegen oder einfach einem zufälligem Club Gast in die begehrte Dame schubsen. Frauen lieben es grob.

5. Gib ihr Drinks aus!

Du bist in die Dame gestolpert und sie ist nicht glücklich darüber? Perfekt, weiter zum Masterplan: Denn jetzt kannst du ihr als Wiedergutmachung ein paar Drinks anbieten. Sie besteht darauf das du ihren Freundinnen auch was ausgibst? Umso besser!

Ab an die Bar und 1 mal das teuerste Getränk auf der Karte für euch auswählen. So imponierst du deiner angebeteten besonders. Biete auch gleich noch eine Runde Shots an. Frauen würden niemals Männer benutzen um kostenlose Getränke zu bekommen, denk dran!

6. Sei direkt!

Deine Muse musste schnell Weg weil ihr Hund/Katze/Oma gestorben ist? So ein Pech aber auch! Es wird langsam spät und du hattest bisher keinen Erfolg? Dann solltest du den direkten Weg versuchen!

Geh also zu deinem nächsten Opfer Ziel und fange ein Gespräch an. Super Gesprächsöffner wären zum Beispiel: „Tat es weh?“ – „Was denn?“ – „Als du aus dem Himmel gefallen bist!“; „Sind deine Eltern Terroristen? Denn du bist echt ne Bombe!“; „Willst du mal meine Hautkrankheit sehen?“ oder das gute alte „Bist du öfter hier?“. Nachdem du also ihre Aufmerksamkeit erlangt hast, frag sie wie es ihr geht und welche Farbe sie am liebsten riecht. So, genug Smalltalk. Jetzt heißt es sich ein Herz zu fassen und die alles entscheidende Frage zu stellen: „Hast du bock mit mir zu ficken?“

Frauen können direkten, dominanten Männern nicht widerstehen. Die Katze ist im Sack.

7. Plan B!

Du hast getrunken, getanzt, gestarrt, wurdest geschubst, hast ihr Getränke ausgegeben, warst direkt und trotzdem bist du abgeblitzt? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Es wird Zeit für Plan B.

Warte draussen vor dem Club ohne das du bemerkt werden kannst. Zieh dir am besten einen Schwarzen Hoody an. Folge ihr unauffällig bis keine Zeugen vor Ort sind und drücke ihr von hinten einen Chloroform getränkten Lappen auf Mund und Nase. Innerhalb von 15 – 20 Sekunden sollte sie aufhören sich zu wehren. Jetzt kannst du sie dir über die Schulter werfen, den Heimweg antreten und dich auf eine heiße Nacht vorbereiten!

Score!

Du kannst dich gerne mit einer kleinen Spende bedanken.

Cheers!

Dreiste Muskelpakete, Chris und Ich.

Jede Veranstaltung zieht ein anderes Basispublikum an. Es gibt Studenpartys, die hauptsächlich von Studenten besucht werden, Fakultätenpartys, Partys bei dem Frauen profitieren, Partys bei denen Männer profitieren, etc. Je nach Veranstalter wird dementsprechend auch anderes Publikum angezogen. Bei einer dieser Veranstaltung, hatte ich bisher das aggressivste Publikum das ich jemals erlebt hatte. An diesem Abend habe alleine ich 8 Leute rausgeworfen! Von einem dieser Rauswürfe handelt die folgenden Geschichte.

Die Leute haben sehr viel getrunken, wir Walker waren von diversen Rauswürfen schon sehr gereizt und hatten sehr wenig Geduld. Ich kam an einem der reservierten Tische vorbei und sah das 2 Gäste sehr gut dabei waren. Nicht sofort ansprechbar, eingeschlafen und Kotze unter den Schuhen. Angenehm.

Als ich dieses Szenario also sah, erkannte ich meine heilige Mission: Diese 2 armen Seelen mussten vor dem bösen Alkoholteufel bewahrt werden! Ich habe mir also dem ersten Gast über die Schulter geworfen, rausgebracht und mich dann wieder auf den Weg gemacht um den zweiten Gast abzuholen. Diesen habe ich sogar wach bekommen! Er schilderte mir also kurz seine Auswegslose Situation: Die Jacke war in einem Fach unter dem Sitz, auf dem er saß und es war absolut unmöglich das begehrte Stück Stoff aus den Klauen des bösen Faches herauszubekommen.  Nach kurzem suchen, habe ich dann seine Jacke gefunden und wollte ihm gerade hochhelfen, als mich von hinten ein junger Bursche, der so aussah als hätte man ihm auf den Pausenhof desöfteren das Butterbrot geklaut, aufhielt um mir höflicherweise zu erklären, dass es seinem Freund gut ginge und ich Bastard mich besser schnell „verpissen“ sollte.

Aufgrung der bereits vorgefallenen Aktivitäten war mir der blonde Bursche Bernd dann doch etwas zuwider und nach einem kurzen schubser entschied sich Bernd, dass der Boden doch ganz gemütlich aussah. Als ich mich wieder zu meinem, vom Alkoholteufel, besessenen Patienten zuwand, spürte ich zwei äußert sanfte, weiche Hände an meinem Hals. Bernd benutzte scheinbar sehr gerne Handlotion. Amüsiert darüber, wollte ich mich gerade seiner annehmen, als mein guter Kollege Chris, Bernd in einen Polizeigriff nahm und gegen die Wand drückte. Nachdem ich ein „Auaa, das tut weh!“ hörte, wusste ich das alles in Ordnung war. Gerade als ich diesen Gedanke zuende dachte, erhob sich mein zuvor unzurechnungsfähiger Patient und griff nun Chris an. Aber nicht mit mir. Nachdem ich ihn weggezogen habe und kurz im Würgegriff so zugedrückt habe, das er keine Luft mehr bekam, entspannte sich mein Patient Peter. Ich gab ihm also Geleitschutz zum Ausgang. Allerdings bin ich kein guter Personenschützer und so stürzte Peter auf dem Weg nocheinmal. Es ist eben nicht einfach Menschen vor dem Alkoholteufel zu bewahren.

Oben angekommen, verlangte Peter plötzlich meinen Namen und wollte mich bei der Polizei anzeigen, da ich ihn geschubst hatte und er nicht gestolpert sein konnte, weil er noch bei vollem bewusstsein war. Da ich nüchtern war und Peter ungefähr 5,8 0 Promille intus hatte, willigte ich ein. Ich reichte ihm ein Stück Papier mit meinem Namen und verabschiedete mich höflich. Dann musste ich erstmal frische Luft schnappen, ich habe mit dem Teufel gekämpft und gesiegt. Ein fantastischer Sieg. Aber was nun? Würde ich normal weiter Leben können? Wie sieht meine Zukunft aus? Kann ich überhaupt noch einen normalen Beruf ausüben oder muss ich professioneller Exorzist werden? Und wo genau kommen da die Affen ins Spiel? Ich konnte den Gedanken leider nicht zu Ende führen, denn Peter kam abrupt zu mir und bat mich nocheinmal meinen Namen aufzuschreiben, da er den Zettel verloren hatte.

Peter und Bernd sind zwei inspirierende Menschen an die ich heute noch mit Ehrfurcht denken muss. Ich werde sie niemals vergessen.

Cheers!

7 Dinge die du im Club lassen solltest: Aus Sicht der Club-Crew

Eine Arbeitsnacht kann durch sehr viele Faktoren beeinflusst werden: Wie war die Organisation beim Aufbau? Gibt es genug Getränke/Eis/Gläser? War der Laden sauber oder musste man nocheinmal aufräumen? Wie ist die Stimmung bei den Gästen und wie reagieren sie auf dich?

Zugegeben: Als Gast kann man nicht viel dafür wenn beim Aufbau alles misslungen ist, aber man kann den schon gespannten Geduldsfaden der Crew mit einigen Dingen, vorallem bei uns Walkern, zum zerreißen bringen. Ich habe 7 Punkte zusammengestellt, die du am besten sein lässt, wenn du die Crew auf deiner Seite haben willst.

1. Sich über die Preise in der Garderobe beschweren

Nichts höre ich lieber, wenn ich gerade in der Garderobe aushelfe, als Leute die Ihren 400€ teuren Mantel abgeben und sich dann empört darüber äußern, dass die Garderobe 2€ kostet, obwohl die meisten Clubs ja nur 1€ verlangen. Glaubt mir, die Crew kann NICHTS für die Preise. Die meiste Zeit ärgern wir uns selbst darüber. Mit uns deshalb zu diskutieren bringt dich nicht weiter und nervt uns nur ungemein. Und außerdem: Wenn du nichtmal bereit bist 1€ mehr auszugeben, frage ich mich was du in einem Club zu suchen hast der 8€ für Longdrinks verlangt.

2. Die Aufmerksamkeit der Barkeeper mit Rufen und Schnipsen ergattern

Wir sehen dich. Wir wissen das du etwas bestellen möchtest. Vor dir sind aber noch 12 andere Leute und wir arbeiten so schnell es geht. Wenn es was länger dauert tut uns das wirklich Leid, aber wenn du anfängst zu schnipsen oder „Ey, ich will bestellen!“ „Ey, man!“ „Haaaaaalloooooo!“ rufst, kannst du davon ausgehen das wir aus den 12, 36 Leute machen die vor dir dran kommen. Bleib ruhig, sag nett „Bitte“ und „Danke“ und vielleicht kriegst du sogar noch nen shot umsonst, weil du uns symphatisch bist.

3. Freigetränke verlangen, weil man weiblich ist.

Frauen werden in Clubs sehr gerne bevorzugt. Es gibt Veranstaltungen bei der man als Frau freien Eintritt und 2 Stunden lang frei Cocktails hat. Wenn man dann männlichen Gästen noch schöne Augen macht, kommt man fast komplett ohne Geld aus. Wenn man aber bei so viel Freigetränken auch noch die Barkeeper damit belästigt, das man etwas umsonst haben will, hört der Spaß auf. Frauen sind da immer sehr penetrant und es kam desöfteren schon vor, das wir Gäste deswegen rauswerfen mussten. Genießt die Freigetränke, aber erkennt auch wann es reicht.

4. Zu viel Alkohol trinken.

Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und weil es so wenig Freizeitaktivitäten gab, war das einzige Ziel beim Feiern, so schnell und so betrunken wie möglich zu werden. Dann hab ich angefangen zu tanzen und hab nur noch sehr, sehr selten getrunken. Das hat die Qualität meiner Partynächte um einiges gesteigert und den Kater verringert. Leider übertreiben es die meisten Gäste aber. Manchmal ist es so schlimm, das wir die Leute raustragen müssen und ich kann mir kaum vorstellen, dass das spaßig ist. Erspart dir die Peinlichkeit und trink in Maßen. Kennt deine Grenzen, damit tust du uns und dir selbst einen riesigen gefallen.

5. Den Weg blockieren.

Ich weiß, der Club ist voll, es gibt wenig Platz und jetzt kommt noch einer mit ’ner Schüssel voller Glas und will vorbei. Ich weiß, das ist ziemlich ätzend. Aber stell dir vor du balancierst 10 kg Glas über deinem Kopf und versuchst dich durch Menschenmassen zu bewegen. Wenn du im Weg bist, klopf ich dir kurz auf die Schulter, wenn du dann sofort auf die Seite gehst, ist alles super. Wenn du mir noch zuvor kommst und leere Gläser in meine kleine Schüssel reichst kannst du definitiv davon ausgehen das du von mir noch Freigetränke bekommst. Weiter So. Stehst du mir aber im Weg, reagierst nicht auf mein klopfen oder noch schlimmer: Siehst mich, aber gehst mir nicht aus dem Weg, werde ich dich grob zur Seite stoßen und dafür sorgen das dein Abend sehr unangenehm wird. Falls sowas passiert und es ein Missverständnis war, komm zu mir und Entschuldige dich. Danach kann ich dich wieder leiden. Meistens trinken wir dann noch einen zusammen.

6. „Lächel Mal“.

Ich arbeite in der Regel 8 – 10 Stunden ohne Pause durch. Es ist heiß, eng, überall sind betrunkene Menschen, ich werde von sehr lauter Musik beschallt, habe eine 10kg Schüssel über dem Kopf und muss mich im dunkeln auf die Gläser am Boden konzentrieren. Das ist kein Vergnügen für mich sondern harte Arbeit. Siehst du Leute auf der Baustelle durchgehend am Lächeln? Oder wie sieht das bei deinem Job aus? Sitzt du da 8 Stunden im Büro und lächelst durchgehend? Nein? Dann wundere dich bitte nicht, dass ich nach dem 10ten „Lächel mal!“ schroff antworte.

7. Leg dich nicht mit Walkern an.

Böse Zungen behaupten „Walker“ oder „Runner“ sind in der Clubhierarchie ganz unten. Diese Leute haben keine Ahnung. Wir bauen den Eingang auf, sorgen dafür das alle Theken aufgefüllt sind und so bleiben, leeren den Müll, erneuern die Müllbeutel, halten den Club sauber, achten darauf das keiner Ärger macht und haben Zugang zu allen Bereichen.

– Die Theke braucht sofort 3 Flaschen Whiskey? Kein Problem, wir bringen dir sogar noch 2 Flaschen Jägermeister mit, weil wir gesehen haben das die bald auch leer sind.

– Es gibt kein Eis mehr? Schon unterwegs.

– 2 Leute schlagen sich? Wir regeln die Situation bevor die Türsteher überhaupt bescheid wissen.

Aus diesen Gründen und weil wir in der Hierarchie „Ganz unten“ stehen, halten wir immer zusammen. Wenn ich eine Runde gehe weiß ich immer das mein Kollege zur Stelle ist wenn es Ärger gibt. Im Gegenzug sorge ich dafür das niemand meinen Walker-Freunden ein Haar krümmt.

Dummerweise versuchen uns Leute aber immer wieder die Stirn zu bieten. In der Regel sind das Leuten die sich einen Tisch reserviert und 500 – 1000€ für Getränke ausgegeben haben. Diese Leute glauben dann immer das sie die Könige sind und sich alles im Club erlauben können.

Wenn du also betrunken bist, kaum noch reden kannst oder dich daneben benimmst, dann folg unseren Anweisungen und diskutiere nicht, auch wenn das heißt das du für heute den Laden verlassen musst. Wenn du aber anfängst mich zu beleidigen, oder mir sagst das ich der größte Abschaum bin, wundere dich nicht das ich dementsprechend reagiere und dir mit Schlägen drohe. Komisch, immer wenn ich diesen Leuten sage das ich zuschlage, werden sie ganz zahm und wollen plötzlich normal reden.

Du bist kein Gott. Du hast 500€ für Getränke in einem Club ausgegeben und das zeugt nicht von großer Intelligenz. Du kennst mich nicht und weißt nicht warum ich diesen Job mache. Respektiere mich und meine Anweisung und ich werde dich genauso behandeln und sorge sogar dafür das keiner DIR Ärger macht. Versprochen.

Vermeide also diese Dinge und du kannst dich auf eine geniale Partynacht gefasst machen!

Cheers!